Deutsche Grammatik

Die deutsche Grammatik im Vergleich zur englischen. Die Grammatik der deutschen Sprache ist kompliziert, z.B. wenn man eine Erörterung schreiben soll. Daran hat die Rechtschreibreform kaum etwas ändern können.

Beginnen wir mit den drei Artikeln, die Maskulinum, Femininum und Neutrum einer Person oder einer Sache bestimmen: der, die und das. Die deutsche Grammatik verlangt den richtigen Umgang mit s, ss und ß. 'Das' ist immer ein Artikel oder ein Pronomen. Ein Beispielsatz: Das Elend, das das Erdbeben brachte.

Das (Elend), das (welches) das Erdbeben brachte. Wenn man 'das' durch 'dieses, jenes oder welches' ersetzen kann, ist die Schreibweise 'das'.

Das zweite Beispiel: Es ist gut, dass Du kommst. Hier ist 'dass' eine Konjunktion, die einen Nebensatz einleitet. Nun zum ß. 'ß' steht nach den lang gesprochenen Vokalen a, e, i, o, u (groß, Spaß, Gruß) und nach den Umlauten ä, ö, ü (süß, größer). Nach Doppellauten wie ei, ie und au folgt 'ß' (außer, Spieß).

Doppellaute gelten immer als lang gesprochen. In allen anderen Fällen steht 'ss'. Die Schreibweise "daß" existiert seit der Rechtschreibreform nicht mehr. Kommen wir kurz zu dem Beispiel "In 80 Tagen um die Welt". Der deutsche Titel rückt die Zeitdauer in den Vordergrund.

Der englische Original-Titel misst der Erdumrundung die größere Bedeutung bei. Zu diesem Thema können interessante Beispiele angeführt werden. Nehmen wir "Die internationale Ausstellung zeitgenössicher Möbel in New York".

In der deutschen Sprache ist nicht der Austragungsort von vorrangiger Bedeutung. Die Ausstellung trägt aber in ihrer amerikanischen Heimat folgenden Titel: "The New York International Contemporary Furniture Fair". Andere Sprachen, andere Prioritäten.

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